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...eine Geschichte zur Guten Nacht...

...hier ist meine allerliebste Gute-Nacht-Geschichte, die ich mit euch und dem Universum teilen möchte... Der kleine Zauberer und sein Freund Früher war der kleine Zauberer stets vergnügt und guter Dinge. Aber jetzt ist er manchmal traurig. Dann setzt er sich an den Bach, läßt Blätter schwimmen und denkt so vor sich hin. Die Äpfel sind reif, denkt er, und ich habe niemanden, mit dem ich einen Apfel teilen könnte. Die Pilze wachsen im Wald, aber da ist keiner, der sich mit mir darüber freut. Und er stellte sich vor, wie schön es wäre, wenn er einen Freund hätte. "Willst du mein Freund sein ?" fragte er einen Jungen, der des Weges kam. "Ich habe schon einen Freund, der heißt Ottokar", sagte der Junge und ging vorbei. So fragte der kleine Zauberer den Fuchs, die gescheckte Kuh und die Ziege mit dem Glöckchen. Aber alle hatten schon einen Freund. Und manche auch zwei. "Auch gut !" dachte der kleine Zauberer ärgerlich. "Dann werde ich mir einen Freund zaubern."Und er hob den Zauberstab und tat den Spruch. Dann machte er schnell die Augen ein bißchen zu, wegen der Überraschung, und als er sie wieder öffnete, saß neben ihm eine winzige Eule. "Beim Hokuspokus !" rief der kleine Zauberer überrascht, "ich hatte mir meinen Freund etwas größer vorgestellt !" "Einen Freund kann man überhaupt nicht zaubern", erklärte die Eule, und sie klappte ihre wurstscheibenrunden Augen auf und zu. "Einen Freund muß man gewinnen. Und auf die Größe kommt es dabei nicht an." Da bemühte sich der kleine Zauberer, die Freundschaft der winzigen Eule zu gewinnen. Sie sangen miteinander, der kleine Zauberer trug die Eule auf seiner Schulter spazieren, und nachts im Mondschein tantzen sie manchmal ein Tänzchen. Dabei mußte der kleine Zauberer natürlich furchtbar aufpassen, daß er der Eule nicht auf die Füße trat. Ja, und eines Tages waren sie wirklich Freunde geworden, und das war sehr schön. Aber da geschah es, daß sie in einen goldenen Buchenwald kamen. "Schau nur", schrie plötzlich die winzige Eule, und sie zeigte auf eine dunkle Höhle in einem Baum. "Da will ich wohnen !" "Aber", sagte der kleine Zauberer, "du kannst mich doch nicht verlassen. Du bist mein Freund !" "Ja", antwortete die Eule, und schon war sie in die Baumhöhle geschlüpft, "aber ich bin eine Eule, und eine Eule muß in einem Baum wohnen, das war schon immer so ! Bitte, erlaube es mir !" Wenn man einen Freund wirklich liebhat, dachte der kleine Zauberer, dann muß man ihm helfen, daß er glücklich ist. Und er schenkte der Eule zum Abschied eine kleine weiße Blume. Aber jeden Monat einmal besuchte der kleine Zauberer die winzige Eule. Und so sind sie für immer Freunde geblieben. (von Gina Ruck - Pauquet) ...träumt fein...eure Frau.Wuchi...
3.5.14 23:25
 


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